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            <title>Kreismitgliederversammlung, 25.02.2025: Alles</title>
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                <title>Kreismitgliederversammlung, 25.02.2025: Alles</title>
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                        <title>A1: Robin Conrad</title>
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                        <author>Robin Conrad (OV Oer-Erkenschwick)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/kmv2502re/Robin-Conrad-39547/embeddedpdf?file=%2Fkmv2502re%2FRobin-Conrad-39547%2Fviewpdf%3FsectionId%3D42791"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 17:28:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu WP3: Sozial. Vielfältig. Gesund. Gemeinsam für den Kreis Recklinghausen!</title>
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                        <author>Stephan Groß (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/sozial-vielfaltig-gesund-gemeinsam-fur-den-kreis-recklinghausen-48738/86431</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 25 bis 26 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Zuschüsse zu Betriebs- und Personalkosten für Familien- und Drogenberatungsstellen wurden erhöht <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und </ins>dynamisiert</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 35 bis 39:</h4><div><ul><li value="1"><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Auch die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die</ins> Täterberatung muss als präventive Maßnahme zur Gewaltbekämpfung ausgebaut werden.</li></ul><ul><li value="1">Wir setzen uns ein für eine nachhaltige Nachbetreuung, um Frauen eine selbstbestimmte Perspektive zu bieten und den Rückfall in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">gewalt</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von Gewalt</ins> geprägte Beziehungen zu verhindern. Der Schutz für Frauen endet nicht mit dem </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 66 bis 67 einfügen:</h4><div><p>Pflegediensten gestärkt, sodass die Menschen in ihrer Nähe bestens versorgt sind.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Wir fördern und unterstützen, dass VOrhaben, die Vollzeitpflege zu vermeiden gelfen, wie beispielsweise Mehrgenerationenwohnprojekte, gefördert werden. Sie sollten sozialarbeiterisch begleitet werden, um sie weiterzuentwickeln und wiederholbar zu machen.</ins></p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 143 bis 145:</h4><div><ul><li value="1">Um diese Herausforderungen gezielt anzugehen, schlagen wir die Einrichtung einer <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Teilhabe- und Armutskonferenz</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Teilhabekonferenz</ins> für den gesamten Kreis Recklinghausen vor. Diese Konferenz könnte als Plattform für Austausch und Vernetzung </li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 166 bis 167:</h4><div><ul><li value="1">Da wo es möglich ist eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sicher stellen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">gewährleisten</ins>, um Mobilität für alle sicherzustellen.</li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Meist nur textliche Präzisierung.<br>
Mehrgenerationenwohnprojekte halte ich für "sozial nachhaltig".</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 12:04:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu WP5: Innovativ. Digital. Nachhaltig.</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/innovativ-digital-nachhaltig-51132/86422</link>
                        <author>Stephan Groß (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/innovativ-digital-nachhaltig-51132/86422</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 47:</h4><div><p>Die Debatte um das NewPark-Projekt begleitet uns seit <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Jahren</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><em>Jahrzehnten</em></ins>. Die Zukunft unserer Region hängt davon ab, wie wir mit unseren wertvollen Naturräumen </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 17:41:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu WP4: Eine klimagerechte Mobilität für alle</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164/86421</link>
                        <author>Stephan Groß (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164/86421</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 17 bis 19 einfügen:</h4><div><p>Mobilitätsangebote wie Car-Sharing, emissionsfreie Busse und Rufbusse müssen stärker gefördert werden. Wir wollen das eigene Auto <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">- so oft wie möglich - </ins>überflüssig machen. Weniger Autos bedeuten mehr Platz, saubere Luft und eine spürbar höhere Lebensqualität.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 38 bis 40:</h4><div><p>Radfahrer*innen noch nutzerfreundlicher gestalten. Solche Servicestationen bieten Reparaturmöglichkeiten und weitere <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Annehmlichkeiten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Funktionen</ins> und machen das Radfahren im Kreis attraktiver.</p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 58 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><p>Investitionen in Radservicestationen, die Reparaturmöglichkeiten <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und weitere Funktionen </ins>bieten</p></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 17:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu WP4: Eine klimagerechte Mobilität für alle</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164/86402</link>
                        <author>Beate Stach (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164/86402</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 168 bis 170 einfügen:</h4><div><p>nachhaltigen Mobilität. Sie erhöhen die Flächenversiegelung, das Verkehrsaufkommen und die Emissionen, anstatt diese zu verringern.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Zudem würde die B474n wertvolle Landschaftsschutzgebiete gefährden, während die Mittel dringend für die Sanierung bestehender Brücken und Straßen benötigt werden.</ins> Wir lehnen solche Projekte entschieden ab und setzen stattdessen auf die Optimierung </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 15:33:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu WP3: Sozial. Vielfältig. Gesund. Gemeinsam für den Kreis Recklinghausen!</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/sozial-vielfaltig-gesund-gemeinsam-fur-den-kreis-recklinghausen-48738/86397</link>
                        <author>Beate Stach (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/sozial-vielfaltig-gesund-gemeinsam-fur-den-kreis-recklinghausen-48738/86397</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 110 bis 112 einfügen:</h4><div><p>eröffnen Potenziale, wie die Bereicherung unserer Arbeitswelt durch Fachkräfte, die kulturelle Vielfalt und den Zugang zu neuen Perspektiven.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Migration und Zuwanderung sind Teil unserer gesellschaftlichen Realität und unerlässlich, um den Arbeitskräftemangel durch die Alterung der Gesellschaft auszugleichen.</ins> Gleichzeitig bringen sie Herausforderungen mit sich: In den Einbürgerungsbehörden entstehen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 134 bis 136:</h4><div><p>integriert – insbesondere jene, die aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit, Armut oder Migration <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erschwerte Startbedingungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">keine Chance auf dem Arbeitsmarkt</ins> haben. Der "Soziale Arbeitsmarkt" bietet hier Chancen zur Wiedereingliederung und soll Menschen Perspektiven </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 15:05:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu WP2: Wohlstand sichern, Klima schützen</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954/86396</link>
                        <author>Beate Stach (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954/86396</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 130 bis 132:</h4><div><p>Naturschutzbehörde und untere Wasserbehörde ein und fordern, dass bei Beschaffungen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur ist ein Wert an sich.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Schutz von Ökosystemen und biologischer Vielfalt erhält die Lebensgrundlage des Menschen und ist Grundlage Grüner Politik.</p></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 153 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Erhalt der Rieselfelder in Datteln und Waltrop, keine Großindustrialisierung und Flächenversiegelung neben dem Naturschutzgebiet Lippe-Auen.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 189 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">So schützen wir nicht nur das Tierwohl, sondern auch die Natur und die biologische Artenvielfalt.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Was Naturschutz, Erhalt der biologischen Artenvielfalt für das Überleben der Menschheit bedeutet, ist auch leider vielen GRÜNEN nicht klar. Daher finde ich einen erläuternden Satz essentiell. Wir sollten zwingend für Natur-und Umweltschützer:innen von NABU und BUND wählbar sein!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 14:42:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu WP2: Wohlstand sichern, Klima schützen</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954/86393</link>
                        <author>Stephan Groß (OV Waltrop)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954/86393</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div id="section_42793_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 22 bis 29:</h4><div><p>um regionale, saubere Energie zu erzeugen. Unsere Region bietet durch zahlreiche geeignete Standorte für Windkraftanlagen und ungenutzte Dachflächen großes<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>Potenzial, um einen erheblichen Teil der benötigten Energie selbst zu erzeugen – nachhaltig und regional<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Die Standorte ehemaliger Kraftwerke und industrieller Großverbraucher bieten Infrastrukturvorteile für Batterie- und andere Stromspeicheranlagen. Auch solche Anlagen passen ins Konzept der Bürgerenergiegenossenschaften oder bieten Ertragsmöglichkeiten für Stadtwerke</ins>.</p><p>Der Ausbau <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und die Speicherung </ins>erneuerbarer Energien bietet nicht nur eine sichere, klimafreundliche Energiezukunft, sondern schaff<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">t</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> auch Arbeitsplätze in Montage und Wartung, stärk<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">t</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> die lokale Wirtschaft und führ<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">t</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">en</ins> zu höheren Gewerbesteuereinnahmen. Wir begrüßen ausdrücklich die Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften und setzen </p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 33:</h4><div><ul class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="1">Windkraft Ausbau mit Bürgerbeteiligung</li></ul><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><p>Windkraftausbau und Stromspeicheranlagen mit Bürger- und/oder Kommunalbeteiligung</p></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 52 bis 55:</h4><div><p>Unser Ziel ist es, dass der Kreis Recklinghausen eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnimmt. Besonders die Kreisliegenschaften schaffen hier<ins class="space" aria-label="Einfügen: „Zeilenumbruch”">[Zeilenumbruch]</ins><ins><br></ins>Möglichkeiten für Gestaltung. Jedes Gebäude im Besitz des Kreises soll mit Photovoltaik <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und ggf. mit Stromspeichern </ins>ausgestattet werden und den <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">höchsten</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bestmöglichen, wirtschaftlich sinnvollen</ins> energetischen Standard haben.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 98 bis 100 einfügen:</h4><div><p>Bäuer*innen, Wege zu finden, unsere Landwirtschaft vor Dürre und Starkregen zu schützen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Agri-PV kann, neben dem eigentlichen Zweck, auch der gewollten Beschattung oder als Windschutz dienen.</ins> Der Kreis sollte die Pacht von landwirtschaftlichen Betrieben senken, die neue, klimaangepasste Technologien und Pflanzen einsetzen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Speicherung der EE wird immer wieder als Minuspunkt angeführt. Dabei ist sie das Mittel gegen die sogenannten Dunkelflauten. Auch H²-Gewinnung benötigt zuverlässige, durchgängig liefernde Energiequellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 16 Feb 2025 13:31:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP2: Wohlstand sichern, Klima schützen</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/wohlstand-sichern-klima-schutzen-33954</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Wohlstand sichern, Klima schützen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist die Durchschnittstemperatur im Kreis Recklinghausen um 1,7°C gestiegen – ein klarer Hinweis auf den fortschreitenden Klimawandel. Diese Erwärmung liegt über dem bundesweiten und nordrhein-westfälischen Durchschnitt, was zeigt, dass die Auswirkungen der Klimaerwärmung auch bei uns deutlich spürbar sind. Was vor einigen Jahren noch als mögliche Entwicklung galt, ist inzwischen eine unumstrittene Realität: Die Veränderung ist konstant, und sie ist menschengemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Zukunft der Menschen im Kreis Recklinghausen zu sichern und unseren Wohlstand zu bewahren, streben wir bis 2035 einen klimaneutralen Kreis an. Nur so können wir den Klimawandel bremsen und die Lebensqualität für alle schützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>I. Erneuerbare Energie, sichere Energie</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>40 % der Windpotenziale des Ruhrgebiets liegen im Kreis Recklinghausen – eine einzigartige Chance, die wir ergreifen müssen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat uns allen deutlich gemacht, wie gefährlich unsere Abhängigkeit von ausländischer Energie ist, insbesondere von Staaten, die nicht unsere demokratischen Werte teilen und denen wir nicht immer vertrauen können. Für uns GRÜNE ist der Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur ein entscheidender Schritt zum Klimaschutz, sondern auch eine Möglichkeit, unseren Wohlstand und unsere Unabhängigkeit zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Windkraft können wir auch auf die Geothermie und Photovoltaik setzen, um regionale, saubere Energie zu erzeugen. Unsere Region bietet durch zahlreiche geeignete Standorte für Windkraftanlagen und ungenutzte Dachflächen großes Potenzial, um einen erheblichen Teil der benötigten Energie selbst zu erzeugen – nachhaltig und regional.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet nicht nur eine sichere, klimafreundliche Energiezukunft, sondern schafft auch Arbeitsplätze in Montage und Wartung, stärkt die lokale Wirtschaft und führt zu höheren Gewerbesteuereinnahmen. Wir begrüßen ausdrücklich die Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften und setzen uns dafür ein, dass die Verwaltung als „Ermöglichungsorganisation“ für den Ausbau erneuerbarer Energien tätig wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Windkraft Ausbau mit Bürgerbeteiligung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Initative Solar für alle</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weniger Bürokratie für klimafreundliche Projekte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam viel bewegen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise ist eine Gefahr, die wir nur lösen, indem wir als Gesellschaft zusammenhalten. Wir wollen den Kreis daher zu einem Zentrum für Nachhaltigkeit machen. Unser Ziel ist es, alle Akteure unserer Gesellschaft dazu in die Lage zu versetzen, effektiven Klimaschutz zu betreiben. Wir werden Anreize für lokale Unternehmen schaffen, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen und ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern. Wir werden Partnerschaften mit zivilgesellschaftlichen Organisationen eingehen, um Klimaschutzprojekte zu unterstützen. Dabei werden wir es allen Bürger*innen erleichtern, ihren Alltag nachhaltig zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einen kreisweiten Klimafond einführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Allianzen mit der Zivilgesellschaft bilden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unternehmen bei der klimatischen Transformation unterstützen. Wir wollen eine Rollenumkehr. Viele Unternehmen sehen die Verwaltung als Hindernis für Innovation und Fortschritt. Das muss sich ändern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mutig vorgehen, Beispiele schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist es, dass der Kreis Recklinghausen eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnimmt. Besonders die Kreisliegenschaften schaffen hier Möglichkeiten für Gestaltung. Jedes Gebäude im Besitz des Kreises soll mit Photovoltaik ausgestattet werden und den höchsten energetischen Standard haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vorbild sein für Bürger*innen und die Wirtschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Langfristige Investitionen, die sich lohnen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>II. Werte schützen, an Klimafolgen anpassen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch im Kreis Recklinghausen spürbar. Die Sommer werden immer heißer, die Winter milder und kommen später, und das Wetter spielt immer öfter verrückt – Hagel im Juni und immer stärkere Regenfälle im Winter. Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen. Neben einem konsequenten Klimaschutz brauchen wir jetzt eine mutige Klimaanpassungsinitiative. Klimaanpassung ist Bevölkerungsschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel grüner Politik ist es, Probleme zu verhindern, bevor sie entstehen. Es bringt nichts, den Keller immer wieder leer zu pumpen – wir müssen dafür sorgen, dass er nicht mehr vollläuft. Deshalb setzen wir uns für eine flächendeckende Erstellung von Starkregengefahrenkarten ein und starten eine Initiative, um den Kreis Recklinghausen in eine Schwammstadtregion zu verwandeln. Eine Region, die überschüssiges Wasser – etwa durch Starkregen – speichert und es in Dürrezeiten wie ein Schwamm wieder abgibt. Dabei treiben wir Initiativen zur Blauen und Grünen Infrastruktur voran. Besonders das Pflanzen von Stadtbäumen und das Schaffen von Wasserspeichern sind kostengünstige und effektive Maßnahmen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um besonders vulnerable Gruppen wie Senioren, Kinder und vorerkrankte Menschen vor extremer Hitze zu schützen, braucht es einen mutigen und umfassenden Hitzeaktionsplan. Der Kreis ist auf einem guten Weg, doch hier müssen die verschiedenen Teile der Verwaltung besser zusammenarbeiten. So sollten beispielsweise die Busse der Vestischen im Hitzefall als mobile Kühlräume eingesetzt werden. Neben der Hitzeaktionsplanung setzen wir uns dafür ein, dass der Kreis seine eigenen Liegenschaften klimaresilient gestaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erstellung flächendeckender Starkregengefahrenkarten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Transformation des Kreises in eine Schwammstadtregion</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umsetzung eines ambitionierten Hitzeaktionsplans</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gestaltung klimaangepasster Liegenschaften des Kreises</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mutig sein, für die Zukunft planen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Reduzierung bürokratischer Vorgaben für Testvorhaben wird die Möglichkeit geschaffen, neuartige Technologien schneller und einfacher zu erproben. Angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise ist die Entwicklung solcher Technologien wichtiger denn je. Sie schützt die Bürger*innen und schafft gleichzeitig neue Arbeitsplätze. So können zum Beispiel Kreisstraßen als Versuchslabor für klimaangepasste Straßenbeläge dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die Landwirtschaft leidet unter den Auswirkungen der Klimakrise. Wir werden einen Runden Tisch Landwirtschaft und Klimaanpassung einberufen, um zusammen mit Bäuer*innen, Wege zu finden, unsere Landwirtschaft vor Dürre und Starkregen zu schützen. Der Kreis sollte die Pacht von landwirtschaftlichen Betrieben senken, die neue, klimaangepasste Technologien und Pflanzen einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis stellt mit der Gemeinsamen Kommunalen Datenzentrale (GKD) ein hervorragendes Instrument zur Unterstützung der Städte bereit. Die GKD bietet zudem eine wertvolle Chance für die Klimaanpassung. Sie ermöglicht es dem Kreis, Bürgerinformationen zentral bereitzustellen und so den Städten Zeit und Aufwand zu ersparen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaanpassung muss sozial gerecht sein. Gerade städtische Quartiere, die von Armut betroffen sind, sind besonders durch die Folgen der Klimakrise gefährdet. Besonders dichte Bebauung und wenig Grün verstärken Hitzeinseleffekte und machen diese Gebiete anfällig für Starkregenereignisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung von Real-Laboren für Klimaanpassung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Runder Tisch für klimaangepasste Landwirtschaft – Zusammen mit Bäuer*innen konkrete Maßnahmen erarbeiten, um die Landwirtschaft vor Dürre und Starkregen zu schützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung klimaangepasster Landwirtschaft – Senkung der Pacht für Betriebe, die innovative, klimaresiliente Technologien und Pflanzen einsetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gemeinsame digitale Klimaanpassungsinitiative – Nutzung der Gemeinsamen Kommunalen Datenzentrale, um Bürgerinformationen zentral bereitzustellen und die Städte zu entlasten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klimaanpassung sozial gerecht gestalten – Besondere Berücksichtigung von städtischen Quartieren, die von Armut betroffen sind, und deren spezifische Bedürfnisse im Kontext von Klimafolgen wie Hitzewellen und Starkregen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>III. Verantwortung übernehmen, Natur schützen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kern grüner DNA ist das Wissen darum, dass wir die Welt von unseren Kindern nur geborgt haben. Daher haben wir immer und werden immer für einen besseren Morgen und eine Welt eintreten, in der Menschen im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Wir treten deshalb für die Stärkung des Kreises in seiner Funktion als untere Naturschutzbehörde und untere Wasserbehörde ein und fordern, dass bei Beschaffungen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt werden. Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur ist ein Wert an sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Naturschutz und Klimaschutz Hand in Hand: Renaturierung und der Erhalt wertvoller Landschaften</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine effektive Renaturierung des WASAG-Moors im Norden des Kreises ein. Das Moor ist nicht nur ein wertvolles Ökosystem, das einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität im Kreisgebiet leistet, sondern trägt auch aktiv zum Klimaschutz bei, da Moore eine enorme Speicherkapazität für das klimaschädliche CO₂ besitzen. Durch die Wiedervernässung schließen wir uns der Bundesinitiative „1000 Moore“ an und leisten einen Beitrag zum deutschen Klimaschutz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Dylenburg im Norden von Oer-Erkenschwick ist ein land- und forstwirtschaftlich genutztes Gebiet, das sich nicht nur durch Lebensräume für seltene Tierarten auszeichnet, sondern auch einen hohen Erholungswert bietet, der von den Bürger*innen stark genutzt wird. Wir lehnen die Pläne ab, auf diesem Gebiet Schwerindustrie anzusiedeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der Renaturierung des WASAG-Moors – Wiedervernässung vorantreiben und den Beitrag zum Klimaschutz durch CO₂-Speicherung der Moore stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schutz und Pflege der Dylenburg – Keine Industrieansiedlung in einem Gebiet, das sowohl ökologischen als auch hohen Erholungswert für die Bürger*innen hat.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildung für nachhaltige Entwicklung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissen ist die Grundlage jeder nachhaltigen Entwicklung. Daher setzen wir uns aktiv für das Programm “Bildung für nachhaltige Entwicklung” ein. Ziel grüner Politik wird es sein, den Kreis Recklinghausen zu einem Vorreiter im nachhaltigen Bildungssektor zu entwickeln. Mit unseren vielen Flora-Fauna-Habitat-Gebieten auf dem Kreisgebiet und dem großen Glück, dass der Hauptstandort der Nordrhein-Westfälischen Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) in Recklinghausen liegt, haben wir die idealen Voraussetzung im Kreis einen Bildungsstandort von Morgen zu entwickeln. Als ersten Schritt werden wir die Partnerschaften zwischen den Berufsschulen des Kreises, der unteren Naturschutzbehörde und der NUA auf- und ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das wollen wir angehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Kreis zu einem Vorreiter im nachhaltigen Bildungswesen entwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kooperationen zwischen den Berufsschulen, der unteren Naturschutzbehörde und der NUA stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>IV. Menschlich sein, Tierrechte schützen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Einsatz für Tiere ist ein zentraler Bestandteil unserer politischen Arbeit. Tiere sind fühlende Lebewesen, die Respekt, Schutz und ein Leben frei von Leid verdienen. In unserem Kreis setzen wir uns konsequent für den Ausbau und die Stärkung von Tierrechten ein, um dem Anspruch einer tiergerechten und nachhaltigen Gesellschaft gerecht zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Artgerechte Tierhaltung fördern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedingungen in der Tierhaltung müssen grundlegend verbessert werden. Gemeinsam mit den Landwirt*innen im Kreis wollen wir Wege finden, die eine artgerechte Haltung fördern und unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Weidehaltung und anderen tiergerechten Haltungsformen ausbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Reduktion von Tierbeständen, um jedem Tier ein Leben in Würde und mit ausreichendem Platz zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine bessere finanzielle Unterstützung für Landwirt*innen, die auf artgerechte Haltung umstellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Massentierhaltung beenden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die industrielle Massentierhaltung ist weder mit dem Tierwohl noch mit unseren Klimazielen vereinbar. Wir setzen uns dafür ein, die Massentierhaltung in unserem Kreis schrittweise zu beenden und durch nachhaltige, tierfreundliche Alternativen zu ersetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Bau neuer Großställe verhindern und bestehende Anlagen umgestalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Regionale Initiativen und Betriebe unterstützen, die auf nachhaltige Landwirtschaft setzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbraucher*innen besser über die Herkunft und Produktionsweise von Lebensmitteln informieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Tierquälerei konsequent ahnden</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jede Form von Tierquälerei muss entschieden verfolgt und geahndet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Stärkung der lokalen Veterinärämter durch mehr Personal und bessere Ausstattung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Regelmäßige, unangekündigte Kontrollen in allen Bereichen der Tierhaltung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine engere Zusammenarbeit zwischen Behörden und Tierschutzorganisationen, um Missstände frühzeitig aufzudecken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Haustiere und Stadttiere besser schützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch Haustiere und Tiere, die in städtischen Gebieten leben, verdienen unseren Schutz. Gerade freilebende Katzen, Stadttauben und andere wildlebende Tiere in urbanen Gebieten benötigen gezielte Maßnahmen, um ihr Wohlergehen zu sichern und ein friedliches Miteinander mit der städtischen Bevölkerung zu ermöglichen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass auch in städtischen Räumen Lebensbedingungen geschaffen werden, die Tieren Schutz, Nahrung und Sicherheit bieten und die Verantwortung der Menschen für ihre Mitgeschöpfe deutlich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Einführung der kreisweiten Katzenschutzverordnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Verordnung hat das Ziel, die unkontrollierte Vermehrung von Katzen einzudämmen und ihre Gesundheit nachhaltig zu verbessern. Sie beinhaltet eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, um entlaufene Tiere schneller zurückführen zu können, und den Schutz freilebender Katzen, indem die Konkurrenz um Futter und Lebensraum reduziert wird. Mit diesen Maßnahmen wird nicht nur das Tierleid verringert, sondern auch die Arbeit der Tierheime deutlich entlastet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns GRÜNE ist klar: Tierschutz endet nicht mit der Einführung einer Verordnung. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass diese Maßnahmen evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. Ein regelmäßiger Austausch mit Tierschutzvereinen, Tierheimen und Fachleuten ist dabei für uns von zentraler Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr Unterstützung für Tierheime und Auffangstationen: Diese leisten eine unschätzbare Arbeit, stehen aber häufig vor finanziellen und personellen Herausforderungen. Wir fordern eine Aufstockung der kommunalen Zuschüsse, damit diese wichtigen Einrichtungen langfristig gesichert sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von Bildungsarbeit: Aufklärung über artgerechte Tierhaltung und die Verantwortung von Haustierbesitzerinnen und -besitzern ist ein zentraler Baustein, um Tierleid zu verhindern.</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 11:04:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP7: Schlusswort</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/schlusswort-28709</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/schlusswort-28709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Schlusswort</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wer stillsteht, verliert den Anschluss – und das betrifft nicht nur uns als Einzelne, sondern auch die Region, die wir lieben. Stillstand bedeutet, die Zukunft zu verpassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNEN im Kreis Recklinghausen sind diejenigen, die nicht nur reden, sondern auch handeln und gestalten wollen. Denn die Zukunft wartet nicht – sie kommt nicht einfach zu uns, sie wird von uns gemacht. Die Welt verändert sich, und wenn wir uns nicht bewegen, werden wir abgehängt. Aber – und das ist unser Vorteil – wir sind nicht allein. Wir sind viele. In unseren Straßen, in unseren Städten, in unseren Nachbarschaften.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen daher auf die Kraft der Menschen vor Ort: in der Mobilität, im Ausbau von erneuerbaren Energien, im Schutz unserer natürlichen Ressourcen. Wir schaffen Räume, in denen die Bürger*innen aktiv mitgestalten können – in einer Verwaltung, die digital, transparent und bürgernah ist. Gleichzeitig schaffen wir ein soziales Fundament, das niemanden zurücklässt: ein starkes Bildungssystem, faire Arbeitsbedingungen und die Förderung von Chancengleichheit. Dies ist der grüne Faden, der sich durch unser gesamtes Programm zieht und uns zu einem Kreis führt, in dem ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit nicht nebeneinander, sondern miteinander leben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Wahlprogramm ist der Ausdruck unserer Überzeugung, dass Wandel kein leeres Versprechen, kein ferner Traum ist. Er ist die Realität, die wir heute erschaffen. Mit jedem Schritt, den wir gemeinsam gehen, mit jeder Entscheidung, die wir jetzt treffen, bauen wir an der Region, die wir uns wünschen: nachhaltig, gerecht, lebenswert. Wir lassen uns nicht von den Herausforderungen der Gegenwart überwältigen, sondern machen sie zu unserem Antrieb.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir leben in einem Kreis, der die Herausforderungen des Klimawandels, der sozialen Ungleichheit und des digitalen Wandels spürt. Aber anstatt uns von diesen Herausforderungen lähmen zu lassen, haben wir uns entschieden, die Verantwortung für die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Der Weg zu einer besseren Region beginnt nicht in der Ferne, sondern hier, am Festspielhaus in Recklinghausen, an einem Windrad in Gladbeck, an der Bahnhaltestelle in Herten, der Kita in Haltern, der Dönerbude in Oer-Erkenschwick, am Marler Stern, auf Feldern in Datteln und Waltrop und in der Innenstadt von Castrop-Rauxel. Sie beginnt da, wo unser Herz schlägt, in unseren Städten und Dörfern, in unseren Nachbarschaften, in denen die Veränderung sichtbar wird – jeden Tag.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 21:39:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP6: Zukunft gestalten: Bildung fördern und Kultur leben</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/zukunft-gestalten-bildung-fordern-und-kultur-leben-53140</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/zukunft-gestalten-bildung-fordern-und-kultur-leben-53140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Zukunft gestalten: Bildung fördern und Kultur leben</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XVII. Gute Bildung für alle!</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland hat der sozioökonomische Hintergrund der Eltern nach wie vor einen starken Einfluss auf den Bildungserfolg der Kinder. Welche Schulform ein Kind besucht, welchen Berufsweg ein junger Mensch einschlägt, ist immer noch abhängig vom Bildungsstand der Eltern. Dies verstärkt bestehende soziale Ungleichheiten und verringert die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben. Der Abbau von Bildungsungerechtigkeit ist daher eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre und zieht sich durch unsere Bildungspolitik. Es gilt allen Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft den Zugang zu Bildungschancen zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher, technologischer und ökologischer Veränderungen stehen unsere Berufskollegs vor der Aufgabe, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihre Rolle als moderne Bildungsorte zu festigen. Dieses Kapitel widmet sich den zentralen Themen, die die Bildung von morgen prägen werden. Es zeigt, wie Berufskollegs zu Vorreitern für Innovation und Chancengleichheit werden können – und wie Bildungspolitik die Weichen dafür stellen muss, dass alle Beteiligten optimal unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Zukunft der Bildung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Berufkollegs haben in den letzten Jahren große Fortschritte in der Digitalisierung gemacht. Der Kreis ist für die Ausstattung dieser verantwortlich. Der Standard ist vielerorts bereits hoch: Die Berufkollegs verfügen über WLAN, Tablets und Laptops, interaktive Whiteboards und cloudbasierte Plattformen, die Lehr- und Lernprozesse effizient unterstützen. Dennoch bleibt eine der größten Herausforderungen, diesen hohen Standard dauerhaft zu sichern. Digitalisierung ist kein einmaliger Prozess – Geräte müssen regelmäßig gewartet und ersetzt werden.Das Ziel muss sein, den erreichten Standard nicht nur zu halten, sondern diesen nachhaltig weiterzuentwickeln, um Bildung auf Spitzenniveau zu garantieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Digitalisierung begleitet: Wir haben jegliche Maßnahmen zur Digitalisierung unserer Berufkollegs unterstützt und damit die Basis für einen zeitgemäßen Unterricht geschaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein kontinuierliches Investitionsprogramm muss sicherstellen, dass Schulen auf dem neuesten technischen Stand bleiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auch der IT-Support muss langfristig gesichert werden, damit technische Probleme schnell gelöst werden können und der Unterricht reibungslos funktioniert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit es allen gut geht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die psychische Gesundheit von Schüler*innen ist eine der zentralen Herausforderungen im Bildungssystem. Zahlreiche Studien und Berichte weisen darauf hin, dass psychische Belastungen wie Angststörungen, Depressionen und Stress unter Kindern und Jugendlichen zunehmen. Schüler*innen, die dringend Unterstützung benötigen, warten oft Monate auf einen Platz bei den Schulpsycholog*innen. Der aktuelle Bedarf an professionellen Unterstützungsangeboten übersteigt die verfügbaren Ressourcen bei weitem. Die Einbindung von multiprofessionellen Teams, bestehend aus Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und anderen Fachkräften bietet eine Möglichkeit, die psychische Gesundheit der Schülerschaft ganzheitlich zu fördern. Diese Teams können Schüler*innen frühzeitig unterstützen, präventiv arbeiten und Eltern sowie Lehrkräfte beraten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erweiterung der Schulpsycholog*innenstellen: Wir haben zusätzliche Stellen geschaffen, um Schüler*innen besser zu unterstützen und die psychische Gesundheit in den Fokus zu rücken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit einer deutlichen Aufstockung von Schulsozialarbeiter*innen und Psycholog*innen sollen lange Wartezeiten abgebaut und schnelle Hilfe ermöglicht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Berufskollegs als Vorreiter für Klimaneutralität</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Klimakrise erfordert auch im Bildungsbereich konsequentes Handeln, und Berufskollegs können hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Viele Berufskollegs sind noch nicht auf eine klimaneutrale Zukunft ausgerichtet. Ziel ist es, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Die Außenbereiche sollten so umgestaltet werden, dass sie zur Biodiversität beitragen und das Mikroklima verbessern. Die Umstellung von Berufskollegs auf Klimaneutralität ist nicht nur eine notwendige Maßnahme im Kampf gegen die Klimakrise, sondern auch eine Chance, nachhaltige Werte direkt in den Bildungsalltag zu integrieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Mit dem BNE-Hof Wessels haben wir einen außerschulischen Bildungsort verstetigt, der Bildung und Nachhaltigkeit praktisch verknüpft und ein Vorbild für zukünftige Projekte ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen wie die Anlage von Blühwiesen, die Begrünung von Fassaden und die Schaffung von schattenspendenden Baumgruppen können ökologischen und pädagogischen Mehrwert bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Berufskollegs sollten mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, um ihren Energiebedarf selbst zu decken und einen Beitrag zur Nutzung erneuerbarer Energien leisten zu können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Moderne &amp; inklusive Bildungsorte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Berufskollegs spielen eine zentrale Rolle in der beruflichen Bildung und bieten vielen jungen Menschen den Einstieg in ihre berufliche Zukunft. Viele zeichnen sich bereits durch moderne Gebäude und eine hochwertige Ausstattung aus, die Schüler*innen und Lehrkräften eine zeitgemäße Lern- und Arbeitsumgebung bieten. Digitale Technologien, gut ausgestattete Fachräume und funktionale Lernbereiche sind an vielen Standorten bereits etabliert. Dieser hohe Standard muss gehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dennoch besteht weiterhin Handlungsbedarf bei der Barrierefreiheit. Zwar wurden viele Gebäude modernisiert, doch sie sind häufig nicht auf die Bedürfnisse von Schüler*innen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgerichtet. Dies schränkt die Teilhabe ein, obwohl diese längst ein zentrales gesellschaftliches Ziel ist. Mit ihrer bestehenden modernen Ausstattung und Infrastruktur bieten sie eine hervorragende Basis, die es nicht nur zu erhalten, sondern auch inklusionsfreundlich weiterzuentwickeln gilt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gute Ausstattung in der Corona-Pandemie: Durch die Bereitstellung von Luftreinigern haben wir einen sicheren Unterricht während der Pandemie ermöglicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die bestehenden Gebäude und Ausstattungen müssen langfristig erhalten und durch regelmäßige Wartung und Modernisierung auf dem neuesten Stand gehalten werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Berufkollegs sollen baulich barrierefrei gestaltet werden, etwa durch den Einbau von Aufzügen, rollstuhlgerechten Zugängen und behindertengerechten Sanitäranlagen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demokratiebildung als Antwort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Zeit zunehmender Polarisierung und der Verbreitung von Desinformation sind demokratische Werte und das Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung wichtiger denn je. Besonders junge Menschen sind durch ihre Präsenz in sozialen Medien häufig mit irreführenden Informationen oder demokratiefeindlichen Tendenzen konfrontiert. Bildungseinrichtungen und politische Institutionen sind daher gefordert, gezielt auf diese Herausforderungen zu reagieren und Jugendliche aktiv in demokratische Prozesse einzubinden. Berufskollegs sollten mehr Unterstützung bei der Umsetzung solcher Formate erhalten, z. B. durch zusätzliche Mittel oder Kooperationsprojekte mit politischen Institutionen. Durch eine stärkere Einbindung von Jugendlichen in politische Prozesse auf Kreisebene und eine praxisorientierte Vermittlung demokratischer Werte können junge Menschen befähigt werden, aktiv Verantwortung zu übernehmen und sich konstruktiv in die Gesellschaft einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ziel ist es, junge Menschen stärker in politische Prozesse einzubinden und ihre Fähigkeit zu fördern, kritisch mit Informationen umzugehen sowie demokratische Werte aktiv zu leben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unterstützung für Alleinerziehende</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Alleinerziehende kämpfen mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, da ihnen oft die notwendige Unterstützung fehlt. Zwar gibt es bereits Angebote wie Teilzeitausbildung und Betreuungsplätze, jedoch reichen diese häufig nicht aus, um den spezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden. Besonders der Mangel an flexiblen und ausreichenden Betreuungsplätzen schränkt die Möglichkeiten vieler Alleinerziehender stark ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alleinerziehende durch passgenaue Angebote wie flexible Kinderbetreuung, erleichterten Zugang zu Teilzeitausbildung und vorrangige Vergabe von Kitaplätzen entlasten und ihre beruflichen Perspektiven verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildung als Schlüssel zur Fachkräftesicherung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Fachkräftemangel stellt eine der größten Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft dar. Bildungseinrichtungen, insbesondere Berufskollegs, spielen eine zentrale Rolle, um junge Menschen auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und so die Fachkräftebasis zu sichern. Viele Schulabgänger, insbesondere in den Bereichen Pflege, Technik und IT, sind stark nachgefragt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bildungsgänge für soziale Berufe und Gesundheitswesen: Wir haben uns für mehr Ausbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte und Erzieher*innen eingesetzt, um den vorhandenen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Ziel ist eine nachhaltige Sicherstellung und Erweiterung der Bildungsangebote an Berufskollegs, um dem Fachkräftemangel gezielt entgegenzuwirken. Jede*r Interessierte sollte die Möglichkeit haben, eine passende Ausbildung zu absolvieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsmanagement – Kreis unterstützt Städte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bildungssysteme stehen vor vielfältigen Herausforderungen: steigende Schülerzahlen, ein wachsender Bedarf an individueller Förderung und der Anspruch, Chancengleichheit für alle zu gewährleisten. Gleichzeitig kämpfen viele Kommunen mit begrenzten Ressourcen und fehlender Koordination zwischen den Bildungsakteuren. Insbesondere im Hinblick auf Förderschulen, aber auch bei anderen schulischen Herausforderungen, können Kreise durch koordinierte Bildungsmanagement-Strukturen Städte effektiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit einer engen Zusammenarbeit zwischen Kreis, Städten und Bildungseinrichtungen bestehende Engpässe beheben und Bildungsangebote an regionale Bedürfnisse anzupassen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Investieren, fördern, unterstützen: Bildung im Wandel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere bisherigen Erfolge – von der Digitalisierung über den Ausbau psychologischer Unterstützung bis hin zur Förderung nachhaltiger Bildungsstrukturen – zeigen, dass Fortschritt möglich ist. Doch die Herausforderungen bleiben: Klimaneutralität, Demokratiebildung und Fachkräftesicherung erfordern innovative Lösungen und kontinuierliches Engagement. Mit nachhaltigen Investitionen, gezielten Maßnahmen und einem klaren Fokus auf Gerechtigkeit und Teilhabe können wir dafür sorgen, dass Bildung allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zugutekommt. So machen wir unsere Berufskollegs fit für die Zukunft und schaffen moderne Bildungsorte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XVIII. Kultur verbindet: Identität und Gemeinschaft im Kreis stärken</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Recklinghausen bietet mit seiner vielfältigen kulturellen Landschaft enormes Potenzial, um Identität, Gemeinschaft und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Neben etablierten Highlights wie der Neuen Philharmonie Westfalen, den internationalen Ruhrfestspielen, dem Skulpturenmuseum Marl oder der Halde Hoheward wollen wir die kulturelle Landschaft zukunftsorientiert weiterentwickeln und neue Akzente setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kunst im öffentlichen Raum bietet enormes Potenzial, um Industriebrachen und städtische Räume kreativ zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein jährlich stattfindendes Kulturfestival, das alle Städte des Kreises verbindet, würde lokale Künstler*innen, Musiker*innen und Vereine einbinden und den Fokus auf Themen wie Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Integration legen. Darüber wollen wir mit den Städten in Kontakt treten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kultur ist mehr als Unterhaltung: Sie schafft Identität, fördert Gemeinschaft und treibt den Wandel voran. Unsere Vision ist eine inklusive, zukunftsorientierte Kulturpolitik, die den Kreis Recklinghausen als lebendigen und attraktiven Kulturstandort positioniert.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:50:08 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP5: Innovativ. Digital. Nachhaltig.</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/innovativ-digital-nachhaltig-51132</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/innovativ-digital-nachhaltig-51132</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Innovativ. Digital. Nachhaltig.</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Strukturwandel, Digitalisierung und Klimakrise verändern unsere Arbeitswelt und Wirtschaft grundlegend. Wir GRÜNE sehen in diesen Herrausforderungen auch die Chance, unseren Kreis fit für die Zukunft zu machen. Mit innovativen Ideen und mutigen Schritten wollen wir die Weichen für eine nachhaltige, digitale und sozial gerechte Wirtschaft stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XIV. Arbeit neu denken - flexibel, digital und nah am Menschen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Flexibles Arbeiten ist möglich und bietet viele Vorteile. Wir GRÜNE wollen diese Erkenntnisse in die Zukunft tragen und Arbeit neu denken. Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen, die den Bedürfnissen der Menschen entsprechen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Wir setzen uns dafür ein, diese Erkenntnisse in die Zukunft zu tragen und rechtliche Rahmenbedingungen für mobiles Arbeiten zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Arbeitsplätze nah am Menschen schaffen und die Arbeit zu den Menschen bringen. Kürzere Arbeitswege und ein Recht auf mobiles Arbeiten schützen nicht nur die Umwelt, sondern schaffen auch wertvolle Freiräume.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der digitalen Infrastruktur für reibungsloses Homeoffice</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung von Unternehmen bei der Einführung flexibler Arbeitsmodelle</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir schaffen Shared-Workplace-Orte in allen Kommunen des Kreises, um flexible und familienfreundliche Arbeitsstrukturen zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Arbeitsmodelle durch Beratung und finanzielle Förderung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grün. Gerecht. Gemeinsam: Faire Rahmenbedingungen für Unternehmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Kreis Recklinghausen als Wirtschaftsstandort zu stärken, brauchen wir faire und attraktive Bedingungen für Unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir streben eine kreisweite Angleichung des Gewerbesteuersatzes an, um einen schädlichen Wettbewerb zwischen den Kommunen zu verhindern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fördern die Zusammenarbeit der kommunalen Wirtschaftsförderungen, um Synergien zu nutzen und den Kreis als Ganzes zu stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für den Ausbau der digitalen Infrastruktur ein, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu sichern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Stark. Vernetzt. Erfolgreich: Potenziale der Region nutzen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Recklinghausen ist Teil einer starken und vielfältigen Region. Diese</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stärke wollen wir gezielt nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir intensivieren die Zusammenarbeit mit den Hochschulen der Region, um Innovationen und Wissenstransfer zu fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr ein, der die wirtschaftlichen Zentren der Region verbindet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fördern Netzwerke und Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen über Kreisgrenzen hinweg.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XV. newPark: Nachhaltige Wirtschaft statt Flächenfraß</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Debatte um das NewPark-Projekt begleitet uns seit Jahren. Die Zukunft unserer Region hängt davon ab, wie wir mit unseren wertvollen Naturräumen umgehen. Das Projekt NewPark steht exemplarisch für die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung ein, die Ökologie und Ökonomie in Einklang bringt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir sind uns einig:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Newpark, sei es die alte Planung oder die „Greentech 2.0“-Planung, zerstört den landwirtschaftlich genutzten Naturraum der „Rieselfelder“.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die im Landesentwicklungsplan und Flächennutzungsplan vorgesehene Industrialisierung vernichtet dringend benötigte landwirtschaftliche Flächen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Industrialisierung führt zu unnötigem Flächenverbrauch, obwohl in NRW und auch im Raum Datteln-Waltrop genügend Industriebrachflächen für neue Ansiedlungen zur Verfügung stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Industrialisierung in der Nähe des FFH-Gebiets Lippeauen gefährdet den Erhalt und die Entwicklung dieses europäischen Schutzgebiets.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jegliche notwendige Infrastruktur, wie Verkehrs- und Leitungswege sowie soziale Einrichtungen (Wohnungen, Kindergärten, Schulen), fehlt sowohl auf der Fläche als auch im Umfeld.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für die Realisierung eines New Energy Parks in den Rieselfeldern ein, der mit Windkraftanlagen und Agri-PV ausgestattet wird. Dies stellt die einzige tragfähige Kompromisslösung dar, um die Industrialisierung dieses Naturraums zu verhindern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der New Energy Park soll den Wandel in der Region voranbringen und einen bedeutenden Beitrag zur lokalen Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen leisten – und das direkt in der Nähe der Verbraucher:innen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen, dass die Bürger:innen von Datteln und Waltrop aktiv eingebunden werden, beispielsweise durch Genossenschaften, die ihnen die Teilhabe an günstigem Strom aus erneuerbaren Energiequellen ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein großer Teil der Fläche muss weiterhin für die landwirtschaftliche Nutzung erhalten bleiben, was auch die betroffenen Landwirt:innen unterstützt. Unsere Kompromisslösung berücksichtigt sowohl die Interessen der Landwirtschaft als auch den Schutz des FFH-Gebiets Lippeauen und verbindet so Ökonomie und Ökologie. Eine weitergehende Lösung, die sowohl eine Industrialisierung als auch den Bau von Windkraftanlagen umfasst, lehnen wir jedoch entschieden ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XVI. Innovationsmotor Digitalisierung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die digitale Transformation verändert unseren Alltag grundlegend. Wir GRÜNEN im Kreis Recklinghausen gestalten diesen Wandel aktiv mit, damit er allen Menschen zugute kommt – nachhaltig, transparent und fair. Unser Ziel ist eine Digitalisierung, die Chancen eröffnet, Teilhabe ermöglicht und unsere Werte bewahrt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Moderne Verwaltung für moderne Bürger*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für eine durchgängige Digitalisierung der Verwaltungsprozesse im Kreis und den Städten ein. Behördengänge sollen einfach und nutzerfreundlich online erledigt werden können. Gleichzeitig bleiben analoge Wege erhalten – ein Digitalzwang wird es mit uns nicht geben. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz entlasten wir Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben und schaffen mehr Zeit für persönliche Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unabhängigkeit und Sicherheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grünen fördern den Einsatz von Open-Source-Software in den Verwaltungen. Das spart nicht nur Lizenzkosten, sondern erhöht auch die digitale Souveränität. Die zunehmende Vernetzung erfordert zudem höchste Sicherheitsstandards. Wir machen Cybersicherheit zur Chefsache und schützen unsere digitale Infrastruktur konsequent vor Angriffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Digitale Teilhabe für alle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gerechte Digitalisierung lässt niemanden zurück. Wir schaffen barrierefreie Zugänge und fördern digitale Kompetenzen in allen Altersgruppen. Öffentliches WLAN und Digitallotsen in den Stadtteilen sorgen dafür, dass alle von den Chancen der Digitalisierung profitieren können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau digitaler Bürgerservices und Online-Verwaltungsleistungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von Open-Source-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Digitale Bildungsangebote für alle Altersgruppen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreie Zugänge zu digitalen Diensten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freifunknetze in allen Kreisliegenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam gestalten wir eine Wirtschaft, die ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und ökonomisch erfolgreich ist. Mit innovativen Konzepten für flexible Arbeit, einer nachhaltigen Neuausrichtung des NewPark-Projekts und einer Digitalisierung, die allen dient, machen wir den Kreis Recklinghausen fit für die Zukunft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:47:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP4: Eine klimagerechte Mobilität für alle</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Eine-klimagerechte-Mobilitat-fur-alle-48164</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Eine klimagerechte Mobilität für alle</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen sind in ihrem Alltag mobil – sei es auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Wir Grüne setzen uns im Kreis Recklinghausen ein für eine Mobilität, die nachhaltig viel weniger CO₂-Emissionen erzeugt, für alle gerecht und bezahlbar ist und die Lebensqualität der Menschen deutlich verbessert. Sichere, saubere und leise Verkehrsmittel und eine gute Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum stehen im Mittelpunkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Recklinghausen übernimmt mit seinen zahlreichen Kreisstraßen eine Schlüsselrolle. Stärker als bislang muss er die Mobilitätsangebote zwischen den Städten vernetzen und den Austausch von Ideen und Know-how über Stadtgrenzen hinweg fördern. Gleichzeitig fordern die GRÜNEN mehr Handlungsspielraum und Ressourcen für die Kommunen im Kreis. Sie können so vor Ort passende Lösungen für spezifische Herausforderungen und Bedürfnisse entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die GRÜNEN wollen Lücken im Radwegenetz schließen, Rad- und Fußwege sicher, barrierefrei und attraktiv gestalten. Der öffentliche Nahverkehr soll gut getaktet und bezahlbar sein – auch zu Randzeiten und in Randgebieten. Innovative Mobilitätsangebote wie Car-Sharing, emissionsfreie Busse und Rufbusse müssen stärker gefördert werden. Wir wollen das eigene Auto überflüssig machen. Weniger Autos bedeuten mehr Platz, saubere Luft und eine spürbar höhere Lebensqualität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gemeinsam treiben wir die Verkehrswende voran und gestalten einen klimafreundlichen Kreis Recklinghausen – vernetzt, modern und nachhaltig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XII. Sicher und frei unterwegs: Ein Kreis für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen den Kreis Recklinghausen zu einer Region machen, in der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sicher und bequem unterwegs sind. Rad- und Fußverkehr fördern die Gesundheit und sind umweltfreundlich. Die Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr soll mehr Möglichkeiten schaffen und die Region noch attraktiver machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Radwege innerhalb und außerhalb der Kreisstädte verlaufen entlang von Straßen, die in der Baulast des Kreises liegen. Um das Potenzial des Fuß- und Radverkehrs voll auszuschöpfen, setzen wir uns dafür ein, eine hochwertige und sichere Radinfrastruktur zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentrales Ziel ist es, ein lückenloses Netz von Fahrradtrassen im gesamten Kreisgebiet zu schaffen. Dieses Netz soll nicht nur die Städte besser miteinander verbinden, sondern auch neue touristische Routen schaffen, um den Kreis als Ziel für Ausflüge und Naherholung weiter aufzuwerten. Mit gezielten Investitionen in Radservicestationen wollen wir die Infrastruktur für Radfahrer*innen noch nutzerfreundlicher gestalten. Solche Servicestationen bieten Reparaturmöglichkeiten und weitere Annehmlichkeiten und machen das Radfahren im Kreis attraktiver.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Idee der „letzten Meile“ werden wir durch Angebote wie das Verleihsystem Metropolradruhr stärken und fördern. Dieses System ermöglicht es, unkompliziert und flexibel Fahrräder für kurze Strecken zu nutzen, insbesondere in Kombination mit dem ÖPNV. Eine enge Verknüpfung dieser Angebote erleichtert Pendler*innen den Umstieg vom Auto auf nachhaltige Verkehrsmittel und verbessert gleichzeitig die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Freizeitzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Recklinghausen muss viel stärker als bisher eine koordinierenden Rolle innerhalb des Umweltverbunds aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr einnehmen. Denn nur mit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Kreis lässt sich ein flächendeckendes, gut vernetztes System etablieren, das den Anforderungen der Bürger*innen gerecht wird. Dazu gehört auch, die notwendigen Planungsstellen in der Kreisverwaltung zu schaffen, um diese ambitionierten Projekte professionell und zügig voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung eines lückenlosen Netzwerks von Fahrradtrassen im gesamten Kreis</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbindung der Städte und Schaffung neuer touristischer Routen für Ausflüge und Naherholung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Investitionen in Radservicestationen, die Reparaturmöglichkeiten bieten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung des Verleihsystems Metropolradruhr zur Unterstützung der „letzten Meile“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Enge Verzahnung von Fahrradverleihsystemen mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Erleichterung des Umstiegs vom Auto auf nachhaltige Verkehrsmittel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Koordinierende Rolle des Kreises Recklinghausen im Umweltverbund von Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Enge Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Kreis zur Schaffung eines gut vernetzten Systems</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung von Planungsstellen in der Kreisverwaltung zur professionellen und zügigen Umsetzung der Projekte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XIII. Der Nahverkehr der Zukunft: bequem, vernetzt und für alle erreichbar</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen setzen sich ein für einen modernen, zuverlässigen und gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr im Kreis Recklinghausen. Ein attraktiver ÖPNV ist unverzichtbar für die Verkehrswende, stärkt den Klimaschutz und die verbessert nachhaltig die Lebensqualität. Ziel ist es, allen Menschen im Kreis eine echte Alternative zum Auto zu bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besondere Bedeutung hat die Vernetzung der Städte im Kreis. Gerade in Gebieten ohne Anbindung an das Schienennetz, brauchen die Menschen effektive und gut getaktete Busverbindungen. Das X-Bus-Konzept bietet eine solide Grundlage, die die GRÜNEN weiterentwickeln und ausbauen möchten. Eine der ersten X-Bus-Linien verbindet den Kreis Recklinghausen mit der Uni Dortmund. Junge Menschen sollen die Chance haben, Universitäten schnell zu erreichen. Die GRÜNEN wollen eine spürbare Taktverdichtung – idealerweise mindestens ein Bus alle 30 Minuten – sowie die zuverlässige Anbindung von Randgebieten. Insbesondere in den Abendstunden wollen wir den Takt deutlich verbessern, damit auch abends Pendler*innen<em>, </em>Jugendliche und andere Nutzer*innen komfortabel und sicher unterwegs sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Städten wie Castrop-Rauxel, die von mehreren Verkehrsunternehmen bedient werden, fordern die GRÜNEN eine enge Abstimmung der Fahrpläne. Damit lassen sich sinnvolle Umstiegsmöglichkeiten schaffen, die vor allem für Berufspendler*innen eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellen. Die Vestische spielt dabei als kreiseigenes Verkehrsunternehmen eine zentrale Rolle. Sie ist das wichtigste Instrument, um ein flächendeckendes, modernes und klimafreundliches Verkehrsangebot sicherzustellen. Bereits jetzt agiert die Vestische in vielen Bereichen zukunftsorientiert: so wirkt sie beispielsweise dem Fachkräftemangel durch eine eigene Fahrschule aktiv entgegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Erschließung von Randgebieten in unserem teilweise ländlich geprägten Kreisgebiet setzen die Grünen auf flexible Lösungen wie On-Demand-Taxis, Rufbusse und Bürgerbusse. Diese Angebote gewährleisten Mobilität auch in ländlichen Bereichen und ermöglichen allen Menschen im Kreis gleichwertige Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Barrierefreiheit hat hohe Priorität. Der barrierefreie Ausbau von Haltestellen soll sicherstellen, dass alle Menschen, unabhängig von Alter, Behinderung oder Lebenssituation, den ÖPNV problemlos nutzen können. Dies sorgt für eine inklusive Mobilität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben der Optimierung der Infrastruktur darf die ökologische Modernisierung der Fahrzeugflotten nicht vernachlässigt werden. Die Umstellung auf emissionsfreie Busse ist unerlässlich, um die Klimaziele des Kreises zu erreichen und die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Hier ist der Kreis Recklinghausen auf einem guten Weg: die ersten klimaneutralen Wasserstoffbusse rollen bereits durch den Kreis Recklinghausen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein attraktiver ÖPNV bedeutet nicht nur gute Verbindungen, sondern auch faire und erschwingliche Preise. Hier setzen sich die Grünen für eine Tarifstruktur ein, die Bus und Bahn für alle Bürger*innen finanziell attraktiver macht. Eine enge Zusammenarbeit mit dem VRR, Bund und Land ist dabei unverzichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Verkehrswende im Kreis Recklinghausen braucht ein gut ausgebautes regionales Schienennetz. Mit über 600.000 Einwohner*innen ist der Kreis ein zentraler Teil des Ruhrgebiets und profitiert von einer guten Vernetzung mit den Nachbarstädten. Schnelle, direkte und zuverlässige Zug- und Straßenbahnverbindungen erleichtern den Alltag der Menschen – ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Sie bieten eine klimafreundliche Alternative zum Auto, reduzieren den Straßenverkehr und verbessern die Lebensqualität durch weniger Lärm und saubere Luft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die stärkere Integration des Kreises in das Schienennetz des Ruhrgebiets ermöglicht es, den Pendlerverkehr effizienter zu gestalten und gleichzeitig den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Freizeitangeboten im gesamten Ruhrgebiet wird verbessert. Grundsätzlich ist es unser Ziel, dass alle Kreisstädte in das Schienennetz des Ruhrgebietes eingegliedert werden und schnell erreichbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlängerung der U35 von „Herne Schloss Strünkede“ bis „Recklinghausen Hauptbahnhof“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlängerung der Straßenbahnlinie 308 von „Bochum-Gerthe Schürbankstraße“ bis „Castrop-Rauxel-Münsterplatz“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Emschertalbahn zwischen Dorsten und Castrop-Rauxel</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reaktivierung der Hamm-Osterfelder Bahn, u.a. für einen Schienenanschluss der Städte Datteln und Waltrop</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einem modernen, gut getakteten und barrierefreien Nahverkehr schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität, die den Menschen im Kreis Recklinghausen zugutekommt – heute und in der Zukunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neue Wege im Individualverkehr: Nachhaltige Mobilität mit Zukunft</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der motorisierte Individualverkehr (MIV) im Kreis Recklinghausen steht vor einem grundlegenden Wandel. Klimawandel, begrenzte Flächen und wachsende Umweltbelastungen machen eine Neuorientierung zwingend erforderlich. Wir streben eine umweltfreundliche, effiziente und zukunftsfähige Mobilität an – mit möglichst emissionsarmen Verkehrsmitteln, die nicht nur den Klimaschutz fördern, sondern auch die Lebensqualität aller Bewohner*innen verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein zentraler Baustein dieses Wandels ist die Reduzierung von CO₂-Emissionen im Verkehr. Hier setzen wir auf den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Strategisch wichtige Standorte wie Bahnhöfe, Einkaufszentren und Wohngebiete sollen vorrangig ausgestattet werden, idealerweise mit Ökostrom, um emissionsfreie Mobilität zu stärken. Ergänzend spielt Wasserstoff eine Schlüsselrolle, insbesondere im Schwerlastverkehr, wo batteriebetriebene Fahrzeuge oft an ihre Grenzen stoßen. Mit der Wasserstofftankstelle in Herten verfügt der Kreis über eine wichtige Grundlage, die wir weiter ausbauen möchten, um Güterverkehr, kommunale Flotten und den ÖPNV klimaneutral zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Damit nachhaltige Mobilität zur ersten Wahl wird, muss sie priorisiert gefördert werden. Flächen des Autoverkehrs sollten teilweise für den Ausbau des ÖPNV, den Radverkehr und barrierefreie Fußwege genutzt werden. Ein attraktiver, eng getakteter ÖPNV, ein sicherer Ausbau der Radwege sowie barrierefreie Gehwege sind entscheidend, um klimafreundliche Mobilitätsformen zu fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Verknüpfung dieser Alternativen setzen wir auf Mobilitätsstationen an zentralen Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen oder Einkaufszentren. Diese Stationen sollen verschiedene Verkehrsmittel wie Leihräder, Carsharing-Angebote und den ÖPNV miteinander verbinden und den Zugang zu klimafreundlicher Mobilität erleichtern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Straßenneubauprojekte wie die B474n stehen im Widerspruch zu den Zielen einer nachhaltigen Mobilität. Sie erhöhen die Flächenversiegelung, das Verkehrsaufkommen und die Emissionen, anstatt diese zu verringern. Wir lehnen solche Projekte entschieden ab und setzen stattdessen auf die Optimierung bestehender Verkehrswege sowie die konsequente Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Reduzierung von CO₂-Emissionen im Verkehr durch den Ausbau emissionsarmer Verkehrsmittel.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Flächendeckender Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität an strategisch wichtigen Standorten (Bahnhöfe, Einkaufszentren, Wohngebiete), idealerweise mit Ökostrom.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur, insbesondere im Schwerlastverkehr und für den Güterverkehr, kommunale Flotten und ÖPNV.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung nachhaltiger Mobilität durch Priorisierung des Ausbaus von ÖPNV, Radwegen und barrierefreien Fußwegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umnutzung von Flächen des Autoverkehrs für den Ausbau des ÖPNV und klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung von Mobilitätsstationen an zentralen Knotenpunkten (z.B. Bahnhöfe, Einkaufszentren), die verschiedene Verkehrsmittel (Leihräder, Carsharing, ÖPNV) verknüpfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ablehnung von Straßenneubauprojekten wie der B474n, die die Flächenversiegelung und Emissionen erhöhen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist ein Kreis Recklinghausen, der die Herausforderungen der Mobilität mit innovativen und umweltfreundlichen Konzepten meistert. Mit einer klaren Priorisierung emissionsarmer Verkehrsmittel gestalten wir eine lebenswerte Zukunft für alle.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:45:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP3: Sozial. Vielfältig. Gesund. Gemeinsam für den Kreis Recklinghausen!</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/sozial-vielfaltig-gesund-gemeinsam-fur-den-kreis-recklinghausen-48738</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/sozial-vielfaltig-gesund-gemeinsam-fur-den-kreis-recklinghausen-48738</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Sozial. Vielfältig. Gesund. Gemeinsam für den Kreis Recklinghausen!</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Kreis Recklinghausen setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für eine solidarische und gerechte Gesellschaft ein, in der alle Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter oder sozialem Hintergrund die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Eine vielfältige und inklusive Gesellschaft ist nicht nur ein Ziel, sondern ein zentraler Wert, den wir aktiv fördern und leben wollen. Wir verstehen sozialen Zusammenhalt als Basis für ein gesundes und lebendiges Miteinander, in dem jede*r Einzelne, die Unterstützung und Anerkennung erhält, die er oder sie verdient.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichwohl steht der Kreis Recklinghausen vor vielfältigen Herausforderungen, die soziale Strukturen und unsere Lebensqualität maßgeblich beeinflussen. Finanzielle Engpässe, der anhaltende Fachkräftemangel und Kürzungen im Sozialbereich durch Bund und Land erschweren die Umsetzung wichtiger sozialer Projekte und belasten die soziale Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Lösungen setzen bei den Belangen der Menschen an und zielen auf eine soziale und ökologische Gestaltung der Quartiere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>V. Stärkung der sozialen Beratungs- und Betreuungsstruktur im Kreis Recklinghausen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen für ein umfassendes Netzwerk sozialer Hilfen und Beratungsstellen eintreten. Schutzsuchende Frauen, psychisch Erkrankte und suchtkranke Menschen und Menschen in besonderen Lebenslagen soll der Zugang zu notwendiger Unterstützung ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zuschüsse zu Betriebs- und Personalkosten für Familien- und Drogenberatungsstellen wurden erhöht dynamisiert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Platzzahl in Frauenhäusern wurde erhöht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufstockung der Finanzen für die Frauenberatung und Prävention sexueller Gewalt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von Betreuung der Suchtkranken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau und die bessere Finanzierung von Frauenhäusern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>100%ige finanzielle Absicherung der Frauenhäuser durch den Kreis Recklinghausen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auch die Täterberatung muss als präventive Maßnahme zur Gewaltbekämpfung ausgebaut werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns ein für eine nachhaltige Nachbetreuung, um Frauen eine selbstbestimmte Perspektive zu bieten und den Rückfall in gewalt geprägte Beziehungen zu verhindern. Der Schutz für Frauen endet nicht mit dem Aufenthalt im Frauenhaus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>VI. Sicherstellung der pflegerischen Versorgung</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pflegebedarfsplanung im Kreis Recklinghausen zeigt einen dringenden Handlungsbedarf. Bis 2040 werden 18 Pflegeheime mit 80 Plätzen sowie zusätzliche ambulante Dienste und Kurzzeitpflegeplätze benötigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Angesichts einer alternden Bevölkerung und des Fachkräftemangels müssen wir neue Wege finden, um sicherzustellen, dass jede*r Zugang zu der Unterstützung hat, die er oder sie braucht. Ein besserer Personalschlüssel ist nur die eine Seite der Lösung; vielmehr müssen attraktive Arbeitsbedingungen geschaffen werden, um Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen und somit eine verlässliche Versorgung sicherzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Prüfung zum Ausbau neuer Bildungsgänge im Sozial – und Gesundheitswesen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine kreisweite Pflegeplanung, die ambulante und stationäre Angebote, Springerkräfte und Notfallreserven umfasst.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir brauchen den Ausbau von Angeboten der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>VII. Starke und lebenswerte Quartiere</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel ist es, dass Menschen aller Generationen in ihrer gewohnten Umgebung leben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bedarf an Pflege wird steigen, doch die Kapazitäten in Heimen und ambulanten Diensten reichen nicht aus. Deshalb setzen wir auf ein starkes Netzwerk der Nachbarschaftshilfe. Helfer*innen übernehmen Aufgaben der Grundpflege und unterstützen im Alltag – von der Hilfe beim Einkaufen bis zur Betreuung. Das Netzwerk wird durch die Zusammenarbeit von Hausärzt*innen, Apotheken und Pflegediensten gestärkt, sodass die Menschen in ihrer Nähe bestens versorgt sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Lebenswerte Quartiere sind grün, sozial und gesundheitsfördernd gestaltet. Die Menschen sollen sich in ihren Stadtteilen sicher und wohl fühlen und ein selbstbestimmtes Leben führen können – auch wenn sie Hilfe benötigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere grünen Quartierskonzepte schaffen Lebensqualität durch gesundheitsfördernde Maßnahmen, etwa kleine Parks und grüne Oasen, sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kreisweit sind Städte dem Projekt „Lebenswerte Städte“ beigetreten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mobile Beratungsteams sollen regelmäßig in alle Viertel des Kreises kommen und vor Ort Unterstützung zu Pflegeleistungen, Entlastungsangeboten und Gesundheitsfragen bieten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Menschen sollen Zugang zu den Gesundheits- und Pflegeleistungen haben, die sie brauchen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Tauschbörse für Wohnungen soll es den Bewohner*innen ermöglichen, ihren Wohnraum an veränderte Lebensumsumstände anzupassen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Sicherheitsgefühl beeinflusst die Lebensqualität in den Quartieren erheblich. Orte, an denen sich Menschen unsicher fühlen, müssen identifiziert und gezielt umgestaltet werden, um Angsträume zu reduzieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für eine bürgernahe Sicherheitsstrategie ein, die auf präventive Maßnahmen, eine bessere Beleuchtung und die Gestaltung öffentlicher Räume setzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>VIII. Ehrenamt fördern</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über 30 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich – sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und tragen entscheidend zum sozialen Zusammenhalt bei. Auch in unserem Kreis könnte ohne ihre tatkräftige Unterstützung vieles nicht funktionieren. Doch Engagement braucht Anerkennung und Unterstützung! Wir wollen Ehrenamtliche sichtbar machen, ihre Arbeit wertschätzen und ihnen durch gezielte Maßnahmen den Rücken stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Städteübergreifende Initiativen sollen Netzwerke und Austauschmöglichkeiten unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen soziale Netzwerke und Nachbarschaften stärken und mit den &quot;Heimat-Schecks&quot; die kulturelle Identifikation und das Zusammenleben fördern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ehrenamtliche, die mit ihrem Engagement das soziale Netz im Kreis stärken, sollen ein “Kultur- und Bildungsticket<strong>”</strong> erhalten, das ihnen den Zugang zu Kultur-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen ermöglicht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ehrenamtliche, die mit ihrem Engagement das soziale Netz im Kreis stärken, sollen kostenlos den ÖPNV nutzen können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>IX. Förderung von Vielfalt und Integration</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Migration und Zuwanderung sind Teil unserer gesellschaftlichen Realität. Sie eröffnen Potenziale, wie die Bereicherung unserer Arbeitswelt durch Fachkräfte, die kulturelle Vielfalt und den Zugang zu neuen Perspektiven. Gleichzeitig bringen sie Herausforderungen mit sich: In den Einbürgerungsbehörden entstehen lange Wartezeiten, Integrations- und Sprachkurse sind nicht immer ausreichend zugänglich, und die Anerkennung von ausländischen Qualifikationen sowie die Vermittlung von Arbeitsplätzen stellen oft Hürden dar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nach der Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts wurden im Kreis Recklinghausen viereinhalb neue Stellen für die Bearbeitung von Einbürgerungsanträgen geschaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durch die Digitalisierung wurden Einbürgerungsprozesse vereinfacht und Wartezeiten verkürzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sensibilisierung und Anstoß der Bearbeitung für die Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung von Migrantenselbstorganisationen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dezentrales Angebot von Sprachkursen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einheitliche Organisation der Ausländer- und Einbürgerungsbehörden im Kreis</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zentrale Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Kreis Recklinghausen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>X. Teilhabe und Armut bekämpfen</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Armut und soziale Ausgrenzung betreffen viele Bürger*innen im Kreis. Der Kreis Recklinghausen benötigt ein Konzept, das alle Menschen auf dem Arbeitsmarkt integriert – insbesondere jene, die aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit, Armut oder Migration erschwerte Startbedingungen haben. Der &quot;Soziale Arbeitsmarkt&quot; bietet hier Chancen zur Wiedereingliederung und soll Menschen Perspektiven bieten, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das haben wir erreicht:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreistag hat eine gemeinsame Resolution mit den Wohlfahrtsverbänden und dem Gewerkschaftsbund unterzeichnet für nachhaltige Finanzierung der aktiven lokalen Arbeitsmarktpolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um diese Herausforderungen gezielt anzugehen, schlagen wir die Einrichtung einer Teilhabe- und Armutskonferenz für den gesamten Kreis Recklinghausen vor. Diese Konferenz könnte als Plattform für Austausch und Vernetzung dienen, an der soziale Akteur*innen, Expert*innen und Betroffene gemeinsam Maßnahmen zur Armutsbekämpfung entwickeln.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Integration zu stärken, möchten wir Personalpools sowie spezialisierte Jobvermittlung und Beratungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong>XI. Ein Inklusionskonzept für den gesamten Kreis</strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist ein Schlüssel für eine gerechte Gesellschaft. Menschen mit und ohne Behinderung sollen gleichberechtigt leben, arbeiten und teilhaben können. Der Kreis Recklinghausen muss ein umfassendes Konzept entwickeln, das:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Normalität und individuelle Förderung vereint</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und Teilhabe in allen Lebensbereichen fördert</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Entwicklung eines solchen Konzepts setzt eine enge Zusammenarbeit mit Betroffenen, Verbänden und Institutionen voraus. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das Teilhabe und Barrierefreiheit als Normalität verankert und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir angehen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den flächendeckenden barrierefreien Umbau öffentlicher und privater Gebäude</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Förderung inklusiver Freizeit-, Bildungs- und Arbeitsangebote</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Da wo es möglich ist eine barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs sicher stellen, um Mobilität für alle sicherzustellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Arbeit der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) stabilisieren und unterstützen, damit sie als niederschwellige Anlaufstellen und Wegweiser in ein selbstbestimmtes Leben dienen können. Der Kreis muss ihre Finanzierung und personelle Ausstattung langfristig absichern, um die Beratungsqualität zu garantieren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sozial. Vielfältig. Gesund. – Unser Weg für ein solidarisches Miteinander im Kreis Recklinghausen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für einen Kreis ein, in dem soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe für alle Menschen selbstverständlich sind. Mit konkreten Maßnahmen – wie dem Ausbau von Frauenhäusern, der Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und der Förderung inklusiver Angebote – schaffen wir die Grundlagen für ein solidarisches Miteinander. Die gezielte Unterstützung von Ehrenamtlichen, die Bekämpfung von Armut durch den sozialen Arbeitsmarkt und der flächendeckende barrierefreie Umbau öffentlicher und privater Gebäude sind nur einige der Schritte, die wir angehen werden, um den Kreis Recklinghausen zu einem Ort der Chancengleichheit, des Zusammenhalts und der sozialen Teilhabe für alle zu machen. Mit diesen Maßnahmen schaffen wir die Voraussetzungen für eine Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird und jeder Mensch die Unterstützung erhält, die er oder sie braucht, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:42:12 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>WP1: Vorwort</title>
                        <link>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Vorwort-27208</link>
                        <author>Kreisvorstand (KV Recklinghausen)</author>
                        <guid>https://kmv2502re.antragsgruen.de/kmv2502re/Vorwort-27208</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Vorwort</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>in einer Welt, die sich immer schneller verändert, stehen wir an einem Wendepunkt. Es ist der Moment, an dem wir innehalten und uns fragen müssen, welche Zukunft wir wollen – für uns, für unsere Kinder und für den Planeten. Es ist der Moment, an dem wir entscheiden müssen: Weiter so wie bisher oder den Mut finden, einen neuen Weg zu gehen – einen Weg, der uns in eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft führt. Ein Weg, der den Herausforderungen von heute mit Entschlossenheit begegnet und uns eine bessere Zukunft für uns und unsere Kinder sichert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In unseren Nachbarschaften, in unseren Städten und auf den weiten Flächen unserer ländlichen Räume müssen wir uns entscheiden: Wollen wir eine Region schaffen, die nicht nur überlebt, sondern in der wir alle gut leben können? Oder machen wir einfach weiter wie bisher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Recklinghausen, mit seiner Mischung aus städtischen Zentren und ländlichen Räumen, hat seine eigenen Herausforderungen, aber auch viele Chancen. Es sind diese Chancen, die wir gemeinsam ergreifen müssen, um unsere Region zu einem Ort des Wandels zu machen. Wir wollen eine Zukunft, in der ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit miteinander verbunden sind, und in der jeder von uns die Möglichkeit hat, mitzugestalten – im Vertrauen darauf, dass wir zusammen Großes erreichen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dieses Programm ist mehr als eine Liste von Zielen – es ist unser Aufruf, die Zukunft aktiv zu gestalten. Wir stehen zusammen und packen die Herausforderungen an. Wir setzen auf den Wandel, weil wir wissen, dass wir es können – als Gemeinschaft, als Nachbar*innen, als Kreis Recklinghausen. Lasst uns gemeinsam mutig in die Zukunft gehen. Der Moment ist jetzt. Wir haben die Chance, die Richtung zu ändern.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:33:32 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>